Seit der Saison 2014/15 ist Lavinia Dames festes Ensemblemitglied an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, an der sie u. a. Partien ihres Faches wie Sophie (Der Rosenkavalier), Susanna (Le nozze di Figaro), Zerlina (Don Giovanni), Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Nanetta (Falstaff), Norina (Don Pasquale), Musetta (La Bohème) und Servilia (La Clemenza di Tito) sang.
2019 interpretierte sie Anabella in der Uraufführung von Anno Schreiers Oper Schade, dass sie eine Hure war.
Gastspiele und Auftritte führten sie an die Komische Oper Berlin (Lauretta in Gianni Schicchi, Pamina), an die Royal Swedish Opera Stockholm (Susanna), an die Royal Danish Opera in Kopenhagen (Susanna) sowie an das Theater St. Gallen (Adina in L'elisir d'amore). 2017 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper München (Isotta in Die schweigsame Frau). An dieses Haus kehrte sie in der Spielzeit 2021/22 mit der gleichen Partie zurück. Außerdem debütierte sie im Rahmen des Acht Brücken Festivals in der Hauptpartie der Simone in Kaija Saariahos Oratorium La Passion de Simone mit dem Gürzenich-Orchester Köln an der Oper Köln/Staatenhaus. Im Sommer 2026 wird sie im dritten Jahr in Folge bei den Bayreuther Festspielen als Blumenmädchen und 1. Knappe (Parsifal) zu Gast sein, nachdem sie dort 2024 ihr erfolgreiches Debüt gab.
In der Saison 2025/26 kehrt sie als Pamina an die Oper Köln/Staatenhaus zurück und gibt ihr Debüt am MusikTheater an der Wien in der neuen Oper Ich bin Vincent! und ich habe keine Angst von Gordon Kampe. An der Deutschen Oper am Rhein singt sie im Laufe der Spielzeit Marzelline (Fidelio), Zeitl (Anatevka), Liù (Turandot), Lauretta (Gianni Schicchi), Pamina und Gretel.
Lavinia Dames war am Wiener Konzerthaus (Schumanns Das Paradies und die Peri) und im Wiener Musikverein zu Gast. Sie konzertierte mit den Dortmunder Philharmonikern (Mahlers 2. Sinfonie, Mendelssohns Ein Sommernachtstraum, Brahms Ein deutsches Requiem), mit dem Belgrade Philharmonic Orchestra (Mahlers 2. Sinfonie) sowie mit dem Göttinger Symphonie Orchester (Haydns Die Schöpfung). 2019 war sie als Betty in Lortzings Zum Großadmiralim Prinzregententheater München mit dem Münchner Rundfunkorchester zu hören und interpretierte in der Saison 2020/21 Benjamin Brittens Les Illuminations mit dem Saarländischen Staatsorchester.